Die Bedeutung von Transiten

Transite stellen zeitliche Entwicklungszyklen dar. Sie zeigen, wann in unserem Leben wir mit welchen Grundthemen unseres Daseins auf eine bestimmte Weise konfrontiert werden. Was wir daraus machen, liegt in unserem freien Willen und den zu diesem Zeitpunkt individuell vorhandenen Gestaltungsmöglichkeiten.

Die Sternenkonstellationen sind zwar für uns alle gleich, jeder Einzelne von uns erlebt diese Konstellation aufgrund seines persönlichen Geburtshoroskops jedoch individuell verschieden. Transite bilden aber auch generelle Entwicklungszyklen ab, die alle Menschen zu bestimmten Zeitabständen durchlaufen. Diese finden Sie in meinen wöchentlichen Sternenküssen beschrieben und diese kommen meist verstärkt auf  gesellschaftlicher Ebene zum Ausdruck. Zahlreiche Rückmeldungen von zufriedenen Kunden bestätigen mir aber immer wieder, dass auch sie diese Einflüsse immer wieder spüren können.

Alle Planeten befinden sich ständig in Bewegung. Eine besondere Bedeutung in der Arbeit mit Transiten kommt jedoch den langsamen Planeten zu, die tiefgreifende und grundlegende Wandlungen in uns in Gang setzen. Zu den langsamen Planeten gehören Saturn, Uranus, Neptun und Pluto, die all ihre persönliche Eigenart haben uns langsam aber sicher zu dem Menschen zu machen, der wir eigentlich wirklich sind. Spannend sind natürlich auch die Transite der schnelleren Planeten, wie z.B. Mond, Venus, Mars etc., da diese oft Auslöser für wichtige Themen sind.

Die Bedeutung von Saturntransiten

Saturn ist der große Lehrmeister im Horoskop. Er zeigt uns, dass alles im Leben seine Zeit hat und man nichts überstürzen sollte. Saturntransite zwingen uns Bilanz zu ziehen und unser Leben zu ordnen. Er will, dass wir Verantwortung für unser Tun in dem Lebensbereich, den er gerade durchläuft,  übernehmen und lässt uns in unserer Persönlichkeit reifen. Saturntransite können sich je nach Persönlichkeit und berührtem Lebensbereich sehr unterschiedlich äußern. Meist werden Saturntransite als sehr mühsam erlebt und man fühlt sich oft überfordert und hat das Gefühl man schaffe vieles nicht.

Die Bedeutung von Uranustransiten

Uranustransite sind immer für eine Überraschung gut. Berührt Uranus wichtige Punkte in unserem Horoskop sind grundlegende Veränderungen in diesem Bereich angesagt. Meist werden Uranustransite mit innerlicher Unruhe begleitet. Plötzlich sind wir mit bestimmten Lebens-bedingungen nicht mehr zufrieden und fühlen uns in dem Bereich, den Uranus berührt, eingesperrt und gelangweilt. Mit Uranus wird man meist ganz plötzlich mit Ereignissen konfrontiert, die unser Leben und unser persönliches Weltbild ins Wanken bringen. Das Ziel dieser Transite ist es, uns mit noch unerforschten Teilen unserer Persönlichkeit auseinanderzusetzen, uns aus alten Mustern und Situationen, die uns nicht mehr nutzen, sondern eher einschränken zu befreien und so letztendlich unser Leben lebendiger zu machen.

Die Bedeutung von Neptuntransiten

Neptuntransite sind ein wenig schwierig zu deuten, da sie sich oft nicht in besonderen Ereignissen äußern, sondern sich auf einer anderen subtileren, uns oft nicht bewussten Ebene bemerkbar machen. Neptun steht für Auflösung und Verschleierung. Unter seinem Einfluss fühlen wir uns verwirrt, vieles ist unklar und oft lösen sich scheinbar feste Gefüge in Nichts auf. Wir fühlen uns wie in einem dichten Nebel und wissen oft nicht wie wir uns orientieren sollen. In diesen Zeiten verstärkt sich unsere Intuition, unsere Feinfühligkeit und Sensibilität und meist sehen wir nach diesem verwirrenden Transit in dem Bereich, der durch den Transit betroffen war oft viel klarer als zuvor und haben uns in diesem Bereich wesentlich gewandelt.

Es gibt für alles eine Zeit, für jedes Ding da unterm Himmel eine Stunde.
Für das Geborenwerden gibt es eine Zeit und eine Zeit fürs Sterben.
Fürs Pflanzen gibt es eine Zeit und eine Zeit Gepflanztes auszureißen.
Fürs Töten gibt es eine Zeit und eine Zeit fürs Heilen.
Fürs Niederreißen gibt es eine Zeit und eine Zeit fürs Aufbauen.
Fürs Weinen gibt es eine Zeit und eine Zeit fürs Lachen.
Fürs Klagen gibt es eine Zeit und eine Zeit fürs Tanzen.             Buch des Predigers, Kap. 3, 1-4