Charakteristische Wesenszüge kleiner StiereCharakteristische Wesenszüge kleiner Stiere:

Stierkinder sind geduldige und friedliebende Kinder, die einen vertrauten Rahmen der Abwechslung vorziehen. Als geborene Genießer freuen sie sich über jede Menge Kuscheleinheiten, über gutes Essen und viele andere angenehme Dinge. Feste Rituale, gleich bleibende Gegebenheiten und Bezugspersonen sowie feste Strukturen geben ihnen die nötige Sicherheit, die sie für ihr inneres Gleichgewicht benötigen.

Ein eigenes Reich und eigene Sachen zu besitzen, sind ein wesentliches Anliegen von Stierkindern. Sie werden in ihrem späteren Leben vermutlich alles daran setzen, sich eine stabile materielle und/oder emotionale Lebenssituation zu schaffen. Kleine Stiere wissen schon früh genau, was sie wollen und warum sie es wollen. Ihre Aktivitäten müssen Hand und Fuß haben und sollten sich (finanziell) lohnen. Beharrlich und geduldig arbeiten sie solange, bis sie ihr Ziel erreicht haben.

Stierkinder verfügen über eine starke Ausdauer und sind sehr vernünftig und willensstark. Wenn sie von der Richtigkeit einer Sache überzeugt sind, können sie manches Mal richtig stur (Stierhörner) und eigensinnig sein. Man kann sich aber jederzeit auf sie verlassen. Ihr ruhiges und angenehmes Wesen macht sie zu treuen und beständigen Weggefährten.


Tipps für Eltern von Stierkindern:

Um sich sicher und geborgen zu fühlen, benötigt Ihr Kind ein warmes und harmonisches Nest und einen geregelten Tagesablauf. Es fühlt sich wohl, wenn alles seine gewohnte Ordnung hat und es sich auf feste Strukturen und Regeln stützen kann.

Neuerungen und unvorhergesehenen Überraschungen steht es anfangs eher misstrauisch gegenüber. Das Stierkind braucht dann längere Zeit, um sich darauf einzustellen. Ermuntern Sie es doch ab und zu, sich aus seinem vertrautem Umfeld rauszutrauen und offen auf andere Menschen zuzugehen.

Ihr kleiner Stier nimmt seine Umwelt vorwiegend über seine Sinne wahr. Das heißt, er will Dinge anfassen, schmecken, riechen, sehen und hören. Mit abstrakten Dingen hat er vermutlich Schwierigkeiten. Versuchen Sie ihm den praktischen Nutzen einer Sache aufzuzeigen. Verbote und Regeln akzeptiert Ihr Kind am leichtesten, wenn es das Warum versteht.

Wegen seiner Gründlichkeit und seines hohen Perfektionsanspruches kann es sein, dass es bei manchen Dingen etwas länger als andere braucht. Geben Sie ihm Zeit und überfordern Sie es nicht.

Seine Selbstsicherheit nicht vom Besitz materieller Dinge abhängig zu machen, ist eine der wesentlichen Aufgaben, die ihr Kind in seiner Entwicklung nach und nach lernen muss.